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BeitragVerfasst: Do 2. Feb 2012, 09:08 
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Registriert: Sa 12. Dez 2009, 18:31
Beiträge: 1208
Deutschland, Österreich, Mexiko, Ungarn

Die Frances haben eine Reihe von Patenten erteilt bekommen, die zum Ziel die Herstellung einer nachhaltig fruchtbaren "Kultur-Erde" haben.

Die Verfahren beruhen auf der biologischen Umwandlung von organischen und anorganischen Materialien in Humus.

Das geschieht mittels Kompostierung und Zusatz von Mikroorganismen in 2 Phasen: in der ersten Phase erfolgt der Abbau der organischen Materialien, in der zweiten Phase werden Mikroorganismen zugesetzt, die den fertigen Kompost in Humus umwandeln.

Das Verfahren lehnt sich an die natürliche Humuswerdung an, ebenso die Auswahl der zugesetzten Mikroorganismen.

Das Produkt ist ein Kultur-Humus, der schneller hergestellt werden kann als ein in der Natur entstehender Natur-Humus.

Neben der Herstellung von Kultur-Humus zur unmittelbaren Ausbringung auf die Kultur-Böden wurden auch Verfahren zur Herstellung von Impf-Erden und "Impf-Ziegeln", entwickelt und patentiert.

Diese Impf-Materialien (z.B.in Form von Ziegeln in der Größe eines Seifen-Stücks) enthalten die "humifizierenden" Mikroorganismen vorwiegend nicht in lebender sondern in "Dauerform" (Zysten, Sporen, Keime usw.) die eine jahrzehntelange Lagerung ermöglichen.

Diesen Impfmaterialien werden nach der ersten, organische Materialien abbauenden Kompostierungsphase, dem Kompost zugesetzt (geimpft, Infusion, Inokulation) um eine Humifizierung zu erreichen.

Sogenannte "Impf-Ziegel" wurden von Annie France-Harrar in Mexiko und Deutschland produziert.

Unterschiedliche Ausgangsstoffe (zu kompostierende Materialien), unterschiedliche Verfahren und Mikroorganismenzusammensetzungen und unterschiedliche Patente sind abgestimmt auf unterschiedliche "Kulturböden" (Lehm, Sandböden, aber auch Abwässer).

Schon mit Beginn der Entdeckung des Zusammenwirkens von Mikroorganismen und Pflanzen (vor 1900)
wurden Versuche mit dem Zusatz von Mykorrhiza, Knöllchenbakterien oder Impferden duchgeführt.

Auch France berichtet im seinen Werk "Das Edaphon" und anderen von diesen Möglichkeiten.

Im Unterschied allen damaligen und auch heutigen, nur partikulären Vorgehensweisen, beruht das Verfahren der Frances auf einer dem natürlichen Edaphon angenäherten natürlichen Zusammensetzung der für die Humifizierung erforderlichen Mikroorganismen-Lebensgemeinschaften.

Sie sind auf die aufbauende Humusbildung spezialisiert - während bisherige Verfahren meistens abbauende kompostierende Prozesse unterstützen.

Patente wurden in Deutschland, Österreich und Mekiko angemeldet und erteilt, - möglicherweise auch in Ungarn.


(1) Deutschland, Österreich


Raoul H. France

AT 115216 B, France, Höller, 1927, 1929, Impferde, Salzburg

DE 500999 A, France, Höller, 1928, 1930, Impferde, Salzburg

AT 154652 B, Höller, France, 1937, 1938, Naturdünger, Salzburg-Gnigl, Dubrovnik (Jugoslavien) Dr. Rudolf France

DE 701903 A, Höller, France, 1937, 1941, Organisches Düngemittel, Salzburg, Dubrovnik Dr. Rudolf France


Annie France-Harrar

AT 000000183421B, France-Harrar, 1952, 1955, biologischer Bodenimpfstoff, Mexiko City

DE 000001019323B, France-Harrar, 1954, 1957, 1958, Impferden, Hamburgo (Mexiko)

DE 000001019323A, France-Harrar, 1954, 1957, Impferden, Hamburgo (Mexiko)

Noch zu untersuchen ist, welchen von den 4 verschiedenen Impf-Ziegeln (Edafil/Edaphon, Petrofil, Saprofil, Saprodon) diese Patente zuzuordnen sind.


Höller (*)

AT 163511 B Höller, 1943, 1945, 1948, 1949, Karl F. Höller, Salzburg-Lehen

(*) Geschäftspartner von Raoul & Annie


Neuer Link 1.8.2017:

Deutsches Patent- und Markenamt
https://www.dpma.de

Die Patente sind unter der entsprechenden Nummer hier abrufbar:

DEPATISnet
Datenbank zu Patentveröffentlichungen aus aller Welt

https://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?action=einsteiger

Beispiel: Im Suchformular eingeben

Veröffentlichungsnummer: DE 500999 A , AT 000000183421B , DE 000001019323A usw.

oder

Anmelder/Inhaber/Erfinder: Harrar , Francé-Harrar, Francé Raoul H


Zur Fahndung ausgeschrieben:

Mexiko

- Edaphon

Inoculante "Edaphon" 24.Nov. 1955 Pat. No. 50433
Das muß evtl. ein mexikanisches Patent sein

Hier müssen evtl. auch Patente zu finden sein zu

- Petrofil
- Saprofil
- Saprodon

Ungarn

Patentrecherche erforderlich ..


Die Dokumentation wird fortgesetzt.

Weitere vorläufige Informationen an verschiedenen Stellen des Forums (Suchfunktion benutzen).



(2) Mexiko

Nach zehn Jahren der Existenz des France-Forum hat sich ein deutschstämmiger Mexikaner gemeldet, der sich unter den 7 Milliarden doch noch für die Bodenbiologie der Francé interessiert und gleich die mexikanischen Patente des Impfziegel mitgebracht, die ein dutzend andere Leute angeblich schon seit vielen Jahren vergeblich gesucht hätten.

Hier kann man sie beim mexikanischen Patentamt unter Angabe der Patentnummer erhalten:

http://siga.impi.gob.mx/newSIGA/content/common/busquedaSimple.jsf


Edaphon 50433 1951 (Text nicht Online verfügbar) siehe Bild Impfziegel Edaphon, grün
Edaphon 56143 1953
Saprodon 62296 1957
Saprofil 62429 1957
Petrofil 62430 1957 Petrofil (Text nicht Online verfügbar)

Teilweise ist auch den Text der Patente Online vorhanden.

Das erste Studium des Textes zu 56143 läßt vermuten, daß es wohl die Anleitung zum Impziegel "Edaphon" ist.


Bild

Bild

Fortsetzung siehe weiter unten ..


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BeitragVerfasst: Do 27. Feb 2014, 12:50 
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Registriert: Sa 31. Jul 2010, 20:22
Beiträge: 600
Siehe hier: http://de.slideshare.net/hwbffm/bionic- ... ev17public

Siehe auch: http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_e ... ?id=308021

Angeblich vor vier Jahren gegründet. So so.


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BeitragVerfasst: Do 27. Feb 2014, 15:01 
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Registriert: Do 23. Jan 2014, 19:48
Beiträge: 44
Hallo Winfried, hallo zaunreiter,
ich würde gerne in einer (Landwirtschafts-)Zeitschrift einen Artikel über die Möglichkeit der Verfügbarmachung aller nötigen Pflanzennährstoffe mit Hilfe von Bakterien oder Pilzen, z.B. mit Hilfe dieser Methode:
http://rodaleinstitute.org/2010/a-compl ... roduction/

Hier entdeckt: "Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze selber Vermehren und Anwenden", viewtopic.php?f=10&t=536

schreiben. Das müsste ja dann dem Ansinnen von Andy von der PdV entgegen laufen, wenn diese Informationen öffentlich werden.

Erstaunlich finde ich auch, dass der Leserbrief vier Tage nachdem ich hier im Forum einen Beitrag über die unglaublichen Möglichkeiten des Edaphons geschrieben habe, der die wichtige Aussage hervorhebt, dass im Boden bzw. in allen Böden weltweit alle Nährstoffe vorhanden sind, die die Pflanzen jeweils brauchen und indem ich auch geschrieben habe, dass ich diese Erkenntnisse möglichst weit verbreiten will, erschienen ist.

Dies erklärt warscheinlich auch den Druck, der in den Beiträgen von Andy von der PdV erkennbar wird, es wird sich dieses Jahr wahrscheinlich noch die Wahrheit über die weltweiten Möglichkeiten der Bakterien und Pilze in aller Welt verbreiten.

Zwei Tage später gab es dann den Zugriffsrekord mit 21 Besuchern gleichzeitig hier im Forum.

Übrigens gibt es bereits seit längerem ein Produkt namens Phylazonit, das genau wie ein Komposttee wirken soll (u.a. Stickstoffbindung und Phosphorfreisetzung).
Ich habe im Peak-Oil-Forum, vor allem im alten bei Parsimony, unter einem anderen Nick, aber auch in anderen Foren und Blogs, zig Beiträge zum Thema Annie Francé-Harrar bzw. zu ihrem Buch "Die letzte Chance" geschrieben.

Mir war damals, vor acht Jahren, noch nicht klar, obwohl es dort in den Threads zu lesen war (*an-die-Birne-hau*), dass die Landwirte bereits wissen(!), dass im Boden alle Nährstoffe vorhanden sind, sie, d.h. die konventionell wirtschaftenden, aber bis heute nicht wissen wie sie diese Nährstoffe ihren Pflanzen zur Verfügung stellen sollen.


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BeitragVerfasst: Do 27. Feb 2014, 15:20 
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Registriert: Do 23. Jan 2014, 19:48
Beiträge: 44
Fortsetzung:

Es gibt glaube ich insgesamt keinen besonderen Trick bei der Herstellung des Kompostes oder des Komposttees, außer dass beide gut durchlüftet sein müssen. Man benutzt einfach die örtlich zur Verfügung stehende Biomasse. Optimal ist es wahrscheinlich, wenn man etwas guten Boden aus einem Waldstück nahe des Anbaugebiets zum Kompost hinzufügt, um sicherzugehen, dass möglichst viele lokal angepasste Bakterien und Pilze dabei sind.
Schwierig wird es höchstens in Trockengebieten, aber da hat das Projekt "Greening the desert" Teil I von Geoff Lawton im Jordan-Tal gezeigt, dass das Bodenleben auch mit wenigen Mitteln enstehen kann!

Greening the Desert with Permaculture - Jordan
...
It turned out that the salt levels of the soil were falling, using only 20 percent of the amount of water normally used for washing through the salt and beneath the layer of mulch so much humidity was being created that even mushrooms grew. (The people there had never seen mushrooms, because there had never been this much humidity in living memory.) The soil came alive with insects and small animals. The funghi net was putting off a waxy substance that repelled the salt and the decomposition process is locking the salt up.
(Das Wiederbegrünen der Wüste mit Permakultur - Jordanien
...
Es stellte sich heraus, dass der Salzgehalt des Bodens sank, es wurde nur 20 Prozent des Wassers benötigt, das normalerweise gebraucht wird, um das Salz herauszuwaschen und unter der Mulchschicht wurde soviel Feuchtigkeit erzeugt, dass sogar Pilze wuchsen. (Die Menschen dort hatten vorher noch nie Pilze gesehen, weil es auch in ihren Erinnerungen niemals so viel Feuchtigkeit gab). Der Boden wurde mit Insekten und kleinen Tieren lebendig. Das Pilznetz sonderte eine Wachssubstanz ab, das das Salz abstösst und der Zersetzungsprozess macht das Salz unlöslich.)
http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=10833

Original in Deutsch: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=10832


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BeitragVerfasst: Fr 14. Jul 2017, 14:02 
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Registriert: Sa 12. Dez 2009, 18:31
Beiträge: 1208
Mexikanisches Patent Nr. 56143 1953 für den Impfziegel "Edaphon"

Vorläufige haarsträubende Maschinen-Übersetzung und Zusammenfassung der wichtigen Informationen aus dem Patent:

Enthält Mikroorganismen aus den Gruppen:

Blau-Algen
Grün-Algen
Kiesel-Algen
Schalen-Amöben
Lithobionten (Gruppe von Mikroorganismen die im Moos wohnen und das auf Steinen wächst)

{KEINE Pilze, Protozoen, Nackt-Amöben, Nematoden !!
Warum wohl ???
Sind alles "todbringende" Mikroorganismen [außer Symbionten wie Mykorrhiza], die dem Untergang geweihte Lebewesen abbauen, mit ihren Stoffwechselprodukten und Körpern allerdings wieder Grundstoffe in den Nahrungsmittelkreislauf bringen, z.B. für die oben aufgeführte Mikroorganismen im Impfstoff oder für die Pflanzen.
Die Abbauer stehen überall in der Natur bereit zur Aktion und hocken immer schon auf ihren Opfern, die Aufbauer von Humus dagegen zieren sich, sind schwieriger zu bekommen und zur Arbeit zu bewegen. Wer sie sind und was sie in den Humuskreislauf einbringen ist im Patent grob beschrieben und steht in allen Büchern der Francé und teilweise in den heutigen Lehrbüchern - wenn sie denn von Verstand sind.
Warum nur Schalen-Amöben und nicht nur/oder/und/beide Nackt-Amöben ? Warum überhaupt Schalen-Amöben? Unterschiedliche Nahrung? Ich weiß es nicht. Nehme an, daß für Schalen-Amöben die harte, enge, drückende Erde ein natürlicherer Lebensraum für die Amöben mit Schalen-Schutzhelm ist (sind auch vermehrt in der Walderde zu finden) als für die frei flottierenden schlabbrigen Nackt-Amöben die gerne im widerstandsarmen Wasser herumwabern.}

1. ESQUIZOFÍCEAS. f. pl. Bot. Cianofíceas = Cyanophyceae, Cyanophyceen, Cyanobakterien (von griech. ??a??? kyanós, „blau“; früher Blaualgen)

2. Ordnung Protocoecales (Chlorococcales) Wissenschaftlicher Name: Chlamydomonadale, Höhere Klassifizierung: Chlorophyceae, sind ein zur Gruppe der Chlorophyta, einer der beiden großen Gruppen von Grünalgen, gehörendes Taxon, zu denen viele bekannte mikroskopisch kleine Algen gehören.

3. die Bewohner von Moosen die auf Steinen siedeln:
1. rizópodos = Rhizopoden = (Schalen)-Amöben, Wurzelfüßer, Rhizopoda, Testaceen, Testacea, Thecamöben
2. diatomeas = Diatomeen = Kieselalgen
3. litobiontas des integradoras de las rocas = https://de.wikipedia.org/wiki/Lithobiont

Die mikrobiologischen Anforderungen an den fertigen Humus/Boden bestimmen die Auswahl der einzelnen Mikroorganismen aus diesen obigen großen Gruppen 1.-3. .

Als Nährlösung zur Vermehrung werden Schlämme verwendet, entweder
1. aus der Natur entnommen (z.B. Fluß oder See-Ufer, enthält die zu vermehrenden Organismen)
oder
2. Klärschlamm (=sich zersetzende menschliche & tierische & pflanzliche Abfälle)

Zu 2.
Die geruchlose Verwesung/organischer Abbau wird erreich durch:
1. schwache Lösungen silikatischen Gluten (kleberartige Masse) / Silicium (Siliciumdioxid als gelatinöse Substanz, vergleiche "Katzenstreu") (*)
oder
2. eine Mischung von Pulvern von Gesteinen und pulverisierten Knochen.
Gesteinsmehl aus Vulkanböden, Eruptivgesteinen, kalkhaltigen Böden, Löß oder Ton sorgt für mineral-organische Komponente für die Vermehrung der Lithobionten. Die mineralische Lösung für die Schlammzersetzung darf nicht 10% der Gesamtmasse übersteigen.

Der Schlamm enthält mindestens 50% Feuchtigkeit.

Die (Beton-)Beckengröße beträgt 400 - 600 Liter {wobei die Abmessungen auf
Breite 10 dm x Länge 10 dm x Höhe 5 dm = 500 dm3 = 500 L
geschätzt werden um eine möglichst große Oberfläche (Licht) zur Vermehrung der Algen zu erzielen}

In diesen Becken wird die Masse mit einem Rührbesen zweimal für 5 bis 10 Minuten gerührt {wahrscheinlich pro Tag}, u.a. um die Masse zu homogenisieren.

Der ganze Vermehrungsvorgang findet im Freien statt, weil Laborkulturen nicht stark genug für das Überleben in der freien Natur sind.

Nach dem Trocknungsprozeß wird die Masse gemahlen und gesiebt und hat dann eine dunkelgraue Farbe.

Durch den Trocknungsprozeß encystieren (=bilden Überdauerungsformen) die Mikroorganismen.

In diesem Zustand ist die Masse mehrere Jahrzehnte haltbar.

Zur Anwendung werden die encystierten Mikroorganismen mit Wasser wiederbelebt.

Diese Flüssigkeit wird einem fertig abgebautem Kompost zugegeben in dem sie sich für einige Wochen weitervermehren.

Der so erhaltene Kompost enthält jetzt eine ausgeglichene Mischung aller Mikroorganismen des Edaphon.

Die Flüssigkeit kann man auch direkt einer vorhandenen guten Erdmischung zusetzen.

!!
Wenn man einen Kompost aus den richtigen Rohmaterialien herstellt, ist kein Impfziegel notwendig, denn er enthält dann schon alle Mikroorganismen des Edaphon in einer ausgeglichenen Mischung.
!!

Eine solche Kompostierungsanleitung ist ebenfalls in vielen Dokumenten der Francé hier im Forum zu finden.

Der Impfziegel ist für den Fall gedacht, daß zur Kompostierung nicht alle notwendigen Rohmaterialien in der idealen Zusammensetzung vorliegen.

---
(*)
https://de.wikipedia.org/wiki/Silicate
https://de.wikipedia.org/wiki/Siliciumdioxid
https://de.wikipedia.org/wiki/Kieselgel
https://de.wikipedia.org/wiki/Kieselgur
https://de.wikipedia.org/wiki/Gluten


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BeitragVerfasst: Mi 26. Jul 2017, 18:31 
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Registriert: Sa 12. Dez 2009, 18:31
Beiträge: 1208
(3) Ungarn

So, jetzt habe ich mir nach 10 Jahren mal ein Herz gefaßt (nachdem es in Mexiko geklappt hat) und im Patentamt von Ungarn (Hungarian Intellectual Property Office) nach einem Patent von Annie Francé-Harrar gesucht - und schwupps - da isses:

Suchbegriff: Francé-Harrar Annie

http://epub.hpo.hu/e-kutatas/?lang=EN#

Anmeldungsnummer: H-12233
Registriernummer: 137598

Daten der Abfrage
Datum der Inspektion der Akten 2017.07.26 19:10
Datum der letzten Aktualisierung 2014.06.20 23:57

Statusdaten
Oltalom nem áll fenn
Schutz ist nicht vorhanden

Datum der Einreichung des Antrags 1945.07.14
Titel des Patents:
Eljárás trágyázásra alkalmas oltó föld előállítására
Verfahren zur Herstellung von Dünger um eine Impferde zu produzieren
Rechteinhaber (100%) Francé-Harrar Annie; Budapest (HU)
Erfinder (100%) Francé-Harrar Annie; Budapest (HU)

Pdf: https://1drv.ms/b/s!Ai9Hkq5QNH2JxWOO3tp6wwUk41pP

Vor 10 Jahren war solche Online-Suche, besonders in den "kleineren" Ländern, noch nicht möglich.

Jetzt muß sich nur noch jemand finden, die welt-einmalige ungarische Sprache auf gut Deutsch wiederzugeben.

Damit sind wohl nun endgültig alle Patente der Francé ausgegraben - obwohl, in Italien könnte auch noch was vergraben sein ..


Durch die Herbeirufung von übersinnlichen telepatischen Kräften, Google Translate und
https://dictzone.com/ungarisch-deutsch-worterbuch/
erlaube ich mir anhand aller der im Patent genannten edaphischen Mikroorganismengruppen
(in unknackbarer Verschlüsselung durch die ungarische Sprache) zu spekulieren,
daß das Patent die Beschreibung des "Breitband"-Impfmittels "EDAPHON" enthält.
Mit der weiteren Dechiffrierung des Textes mögen sich Spezialisten des ó á é und ö herumschlagen.

Patent H-12233 1945

Eljárás trágyázásra alkalmas oltóföld eloállítására

A process for the production of a inoculation soil suitable for fertilization

Verfahren zur Herstellung von Dünger um eine Impferde zu produzieren

(oltóföld oltó föld = Impferde)

Patentschrift 4.ter Absatz 2.te Seite:

"Az oltáshoz oly edaphon-mikroorganizmusokat használunk, amelyek á talajt humifikálják, feltárják, szénsavat fejlesztenek és a talaj nitrogén tartalmát dúsítják. SE sokfajta organizmus közül példaképpen a következok említendok: az azoto-báktérium, a cellulózbontó és foszfátfeltáró baktériumok, kék moszatok, sztregtortricheák, talajgombák, kloroficieák, kovamoszatok, nematodák, hasadással szaporodó moszatok, flageltateák, rizopodák, rotatoriák."

For vaccination, we use microorganisms of the edaphon that humify, reveal, carbonize and enrich the nitrogen content of the soil.
Of the many kinds of organisms that will be added, the following are included:

(Ungarisch -> Englisch wird besser übersetzt)

Azotobakter (azoto-báktérium)
Zellulose aufschließende Bakterien/Mikroorganismen (cellulózbontó)
Phosphat aufschließende Bakterien/Mikroorganismen (foszfátfeltáró)

Flagellaten (flageltateák)
Algenflagellaten ? (hasadással szaporodó moszatok)

Trompetentierchen Stentor (sztregtortricheák ?)

Blau-Algen (kék moszatok, kék=blau, moszatok=Algen?)
Grün-Algen (kloroficieák)
Kiesel-Algen Diatomeen (kovamoszatok, kova=Kiesel moszatok=Algen?)

Pilze, Hut-Pilze Basidienpilze, Basidomyceten (talajgombák)

Wurzelfüßer (=alle Amöbenarten) Rizopoden (rizopodák Rhizopoda)
https://de.wikipedia.org/wiki/Wurzelf%C3%BC%C3%9Fer

Rädertierchen Rotatorien Rotifera, veraltet Rotatoria (rotatoriák)

Nematoden (nematodák)


Es handelt sich um eine Impf-Erde (noch keine Ziegel).
Zu klären/übersetzen ist ob die Impf-Erde nicht nur gesiebt,
sondern auch noch getrocknet wird also die Mikroorganismen enzystiert werden
vor dem in Verkehr bringen.

Der Textinhalt entspricht in etwa dieser handschriftlichen Aufzeichnung:
An meinen unbekannten Nachfolger 1945
Es ist "das genaue Rezept des Impfstoffes zum Edaphon-Naturdünger,
so wie mein Mann R. H. France und ich ihn ausgearbeitet haben."
http://stiftung-france.de/forum/viewtopic.php?f=95&t=369


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