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 Betreff des Beitrags: Plasmatik 1923
BeitragVerfasst: Do 14. Okt 2010, 18:33 
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Registriert: Sa 12. Dez 2009, 18:31
Beiträge: 1208
P L A S M A T I K 1923

Bild

DIE WISSENSCHAFT DER ZUKUNFT, 1 9 2 3
MIT ZWÖLF ORIGINAL-FEDERSTICHEN DES VERFASSERS

Download pdf

https://onedrive.live.com/redir?resid=897D3450AE92472F!440&authkey=!ACXuL2w0d5Ot5q0&ithint=file%2cpdf

Etwas chaotisch, fehlerhaft und unvollständig gescannt.
Kein Faksimile-Scan, aber immerhin als ASCII-Text im Pdf verfügbar.
Die schönen Zeichnungen leider nur in kleiner Größe und geringem Kontrast vorhanden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Plasmatik
BeitragVerfasst: Sa 27. Nov 2010, 08:29 
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Registriert: Mi 10. Nov 2010, 15:38
Beiträge: 99
Wohnort: BRD
das Werk ist sehr gut!

auf Seite 81 ist ein Druck-Fehler
da steht falschlicherweise: 10. Bild / die Lebensgemeinschaft im Moorwasser

nun es ist aber das 9. Bild !
wie zu sehen ist auf Seite 83.

kann nur empfehlen diese teilweise erkenntnistheoritischen Ausfuhrungen zu lesen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Plasmatik
BeitragVerfasst: Sa 27. Nov 2010, 09:18 
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Registriert: Sa 12. Dez 2009, 18:31
Beiträge: 1208
Ja, die Erkenntnistheorie ..
Immer etwas zittrig auf den Beinen das Gehirn.

Da würde mich mal interessieren, welche theoretischen Erkenntnise über die empirischen Fakten hinaus a) heute noch Bestand haben, b) immer noch neu sind, c) veraltet sind bzw. durch neue Erkenntnisse überholt sind.

Das plasmatische Gehirn


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 Betreff des Beitrags: Re: Plasmatik
BeitragVerfasst: Do 7. Jul 2011, 07:08 
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Registriert: Sa 12. Dez 2009, 18:31
Beiträge: 1208
War ein Wochenende hier

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=8913.msg62720
http://www.kage-mikrofotografie.de/de/
http://www.kage-mikrofotografie.de/de/news/index.cfm
http://www.kages-mikrowelten.de/

Bei mir in der Nähe.

Es wurde u.a. von Dr. Holger Adelmann folgendes Video gezeigt

http://www.mikroskopie-bonn.de/bibliothek/mikroskopische_technik/index.html#a560

Das erinnert stark an Aussagen die Raoul France in seinem Buch Plasmatik

http://france-harrar.de/forum/viewtopic.php?f=42&t=106&sid=bf006e61f559089d49064548fb968571

gemacht hat.

Simpel gesagt: in den "Leerräumen" der Zelle ist mehr zu finden als nur "Flüssigkeit, sondern es ist mit flexiblen Strukturen gefüllt, die vielfältige Funktionen erfüllen.
Mit den Lichtmikroskopen seiner Zeit war das allerdings nicht sichtbar zu machen.

Hier und heute kann man allerdings mehr sehen, wie diesem Video:

AVEC DIC - Allen Video Enhanced Contrast DIC
Jörg Weiß, vom 22.03.2011

1981 veröffentlichten Robert Day Allen at al einen Aufsatz über die Beweglichkeit der netzartigen Scheinfüßchen (Reticulopodien) der maritimen Foramifere Allogromia laticollaris.
Mit den klassischen Kontrastfverfahren waren im Lichtmikroskop (DIC) gerichtete Bewegungen cytoplasmatischer Partikel in den sich immer wieder neu arrangierenden Netzen der Reticulopodien erkennbar, die sich nicht durch Plasmaströmungen erklären ließen. Die Grundlagen dieser auch gegenläufigen Bewegungen konnten jedoch mit den bisher eingesetzten Verfahren nicht erforscht werden, da sie unterhalb deren Auflösungsgrenze liegen.

http://www.mikroskopie-bonn.de/bibliothek/mikroskopische_technik/index.html#a560

"Partikeltransport an cytoskeletalen Strukturen in Drosophila hydei Spermatocyten - Eine hochauflösende Lichtmikroskopiestudie mit videokontrastverstärktem (VEC) DIC" [1].
Artikel von Holger Adelmann zum Allen Video Enhanced Contrast - Verfahren, zuerst erschienen in den Leitz Mitteilungen für Wissenschaft und Technik Vol XI (3), pp 84-89 (1996)
(1,3 MB, pdf)
http://www.mikroskopie-bonn.de/_downloads/110323_AVEC_mit_Bildern_Holger_Adelmann.pdf
http://www.mikroskopie-bonn.de/downloads/index.html#a571

Kontrastverfahren: Phasenkontrast, DIC und Jamin-Lebedeff Interferenzkontrast
Prof. Holger Adelmann, vom 14.05.2011
http://www.mikroskopie-bonn.de/bibliothek/mikroskopische_technik/index.html

Simpel gesagt: in der Zelle gibt es flexible Transportbahnen/Seilzüge, die sich in ihrer Lage ständig ändern an denen die verschiedensten Moleküle zu den Orten Transportiert werden an denen sie gebraucht werden.

Vielleicht berichte ich später mal noch mehr über das Treffen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Plasmatik
BeitragVerfasst: Do 18. Aug 2011, 22:53 
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Registriert: Sa 12. Dez 2009, 18:31
Beiträge: 1208
Nun wirds noch verrückter:

Józef Zon: Bioplasma and Physical Plasma in Living Systems. A Study in Science and Philosophy

Modern biology and natural science face a challenge of explaining a possi-ble connection between the fourth state of matter, the physical plasma, and life itself. One of the basic two possible assumptions is that plasma may occur in organisms, yet plays no essential role in them. The other may be realized in three ways: (1) plasma is playing an essential intra-organismal role, (2) it participates in the origination of life and in inter-generational transmission of life, and, finally, (3) plasma functions as a receptor-like medium interacting with environmental agents.

http://www.kul.pl/j-zef-zon-bioplasma-and-physical-plasma-in-living-systems-a-study-in-science-and-philosophy,art_1694.html

Ob ich ihm ne Email schicken soll und ihn auf seinen Landsmann Raoul France aufmerksam machen, dessen Werk "Plasmatik" evtl. auch auf Ungarisch erschienen ist ?

Aber normalerweise pflegen sie ja nicht zu antworten, die heutigen Wissenschaftskünstler.


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 Betreff des Beitrags: Re: Plasmatik
BeitragVerfasst: Mo 5. Aug 2013, 09:01 
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Registriert: Sa 12. Dez 2009, 18:31
Beiträge: 1208
Plasmaströmung in den Staubhaaren der Dreimasterblume Tradescantia virginiana

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=17070.0


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 Betreff des Beitrags: Re: Plasmatik
BeitragVerfasst: Sa 26. Jul 2014, 19:16 
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Beiträge: 1208
Neuer Download Link siehe ganz oben.


Man weiß heute, daß die ungerichtete Brownsche Molekularbewegung aufgrund spezieller asymmetrischer Moleküle mit "Beinen und Füßen" in eine gerichtete Bewegung umgewandelt wird und so die ungerichtete Wärmeenergie von den schlauen Mikroorganismen zum Tranport von was auch immer innerhalb der Zellen genutzt wird. Sonne als Energiespender nicht nötig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Plasmatik 1923
BeitragVerfasst: Sa 8. Apr 2017, 12:48 
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Beiträge: 1208
Begriffsklärung und Bedeutung bei Francé


(1) Was will er sagen ??

Dieses Werk wurde mir ganz am Anfang meiner ersten Begegnung mit den Werken der Francé bedeutungsschwanger nahegelegt als ich noch keine Ahnung von Tuten und Blasen = Mikrobiologie hatte. Ich hatte es damals gelesen, nicht verstanden, weggelegt und vergessen.
Jetzt war ich noch mal gezwungen, mir den Text erneut durchzulesen und habe ihn wieder unter Kopfschmerzen konsumiert. Diesmal aber waren mir die meisten Begriffe und Ideen schon durch die Lektüre seiner vielen Werke und eigene Mikroskopie bekannt. Hier die "stripped down to the Bones" Version worum es im Grunde geht.


(2) Plasma, Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Plasma
https://de.wikipedia.org/wiki/Plasma_(Physik)
https://en.wikipedia.org/wiki/Plasma

Plasma (griechisch p??sµa plásma „Gebilde“)
Plasma = Grundsubstanz (Biologie);


(3) Plasmatik, Plasma bei Francé

Dieses Unbekannte ist "der Lebensstoff", gelehrter gesagt: das Plasma
"der Lebensstoff" = das Plasma
Lebensstoff = Plasma

plasmatisch
Einheit des Plasmatischen, als der belebten Form der Elemente.

.. ist eine belebte Form gewisser Elemente.
.. dass nicht nur das Leben an die vier Elemente gebunden ist, sondern auch die Elemente
Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff und Kohlenstoff eine belebte, denkende, kulturschaffende, nach den Sternen langende Form haben
.. daraus wird dann Eiweiß, Fett, Kohlehydraten und Wasser (aus den erwähnten vier Elementen)

.. der Mensch mit dem Begriffe Zelle und Plasma identisch ist.
Mensch = Zelle = Plasma

Tief eingewurzelt ist diese Einheit des Plasmatischen, als der belebten Form der Elemente.
das Plasmatische = belebte Form der Elemente
Plasma = belebte Form der Elemente

Denn so muss man sich und alle Mitlebenden benennen.
Man ist eine belebte Form gewisser Elemente.
Dass man noch nicht daran gedacht hat, ändert nichts an der Richtigkeit des Satzes, dass nicht nur das Leben an die vier Elemente gebunden ist, sondern auch die Elemente Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff und Kohlenstoff eine belebte, denkende, kulturschaffende, nach den Sternen langende Form haben.
Wie konnte man doch nur darauf vergessen?
Das Plasma ist ein Luftabkömmling.
In der „Luft", die um den Erdball kreist, ist ein unerschöpflicher Vorrat von Lebensstoff aufgespeichert, als Rohstoff, noch in elementarer Form. Oxygen und Nitrogen sind darin im Verhältnis von 1 : 3 vorhanden; in der
Kohlensäure, die der Luft nirgends fehlt, ist der Kohlenstoff da, im Wasserdampf der Wasserstoff,
Der Rest ist bloß „Kunst der Mischung".
Jawohl, „Luft" sind wir; Luft ist alles Lebende und zu Luft wird es wieder. Das ist kein „geistreiches Paradoxon", das ist greifbare, nüchterne Tatsache.
Wenn Plasma zerfällt, sucht es letzten Endes in der Luft zu verschweben als Wölkchen und als ein Atemzug mehr für die anderen. Was sonst übrig bleibt, das sind die anderen Elemente, deren sich das Plasma ab und zu für Sonderzwecke bemächtigt.
Reines Plasma zerfällt in Stickstoff und ein wenig Wasser; es lässt schwarze Kohle übrig und ein Rüchlein erquickenden Sauerstoff. 1)
Man widerlege das, wenn man kann. Und wenn man es nicht kann, dann denke man weiter.
Weil Plasma aus den Luftbestandteilen besteht, muss es sich also aus ihnen erneuern. Das einemal durch die Atmung, das anderemal - dadurch, dass es Plasma zu sich nimmt, das heißt wieder Bestandteile der Luft als Nahrung.
Die Luftwesen kehren demnach stets zur Luft zurück, aus der sie stammen; sie können nur
auf der Erdoberfläche, im Wasser so weit leben, als der schmale Luftring reicht. Sollten da
Plasmawesen nicht vielleicht ein aus Luft erbauter, durch den Mechanismus der Atome
konstruierter Apparat sein, in dem sich die Luft bewusst wird? Wovon leben wir Menschen,
die wir doch ein solcher Apparat sind, eigentlich? Von Eiweiß, Fett, Kohlehydraten und
Wasser, wie jeder Schuljunge weiß. Eiweiß aber besteht aus den vier Elementen; Kohlehydrate
haben eine Formel, aufgebaut aus Kohle und Wasser; Wasser ist Hydrogen und
Oxygen.
Und Fett ist eine Verbindung aus allen vier, in der Luft schwebenden Elementen.
Eines Tages erlischt die Fähigkeit, dieses Gewebe richtig zu Faden zu schlagen. Dann wird
das tote Plasma von anderen Plasmawesen zunächst in Teile zerlegt, die Teile werden eingefangen
und in den Lebenskreislauf gezogen, der Rest verschwebt. Luft kehrt zur Luft zurück . . . . .
Damit ist denn nun festgehämmert für alle Zeiten, was plasmatisch heißen soll.
Plasmatisch ist ein ganz einheitlicher Begriff. Er steht gemeinsam hinter vielen Dingen, deren einheitlichen Nenner man vergessen oder manchmal überhaupt niemals gekannt hat.
Als da sind: der Mensch, die Zelle, die Pflanze, alle Tiere, Bewusstsein, Intelligenz, Freiheit, Kultur ..
Alles das ist untrennbar an Plasma gebunden. Und Plasma bildet sich immer wieder aus den Weltstoffen, die in der Luft vereinigt sind und kehrt immer wieder auch zur Welt zurück.

So lautet der große Zusammenhang, den man nie vergessen darf, will man sich nicht von den Wirklichkeiten entfernen.


(4) Mensch = Meister des Lebens (wenn er es richtig macht)

Er ist wahrhaftig und furchtlos wie das Leben selbst, das jeden Tag aufs Neue ausgeht,
die Welt zu entdecken und immer wieder zu erobern. Warum ist er es? Weil der große Mensch nichts ist als der Vollstrecker und Vertreter der besten Kräfte des Lebensstoffes! In ihm vollendet sich Plasmatik und darum gebührt ihm der Ehrenname, ein Meister des Lebens zu heißen.


(5) Kommentar

Wie sich Leben/Lebendiges aus dem Allerkleinsten (Atom und noch kleiner) bis zum Menschen entwickelt ist im Großen und Ganzen aufgeklärt (wenn auch nicht vollständig, abschließend oder bis ins letzte Detail).
WARUM sich überhaupt Lebendiges aus Unbelebtem (notwendig) entwickelt ist noch unklar oder strittig, ebenso was die letztendlich treibende Kraft dazu ist.
Aber ein undefiniertes "Plasma" wird beim heutigen Stand der Wissenschaft nicht mehr benötigt.
Und daß das Kleinste mit dem Größten zusammenhängt und wechselwirkt ist auch unbestritten (Biocönose nach Francé)

Mangels damaliger Fakten mußte er sich damals sein Hirn zermartern um zu prognostizieren.
So liest sich der Text wie eine Beschwörung ohne empirische Beweise, nur als eine logische Extrapolation vom Schreibtisch aus.

Francé hat getan was er konnte um auf mögliche/notwendige Verbindungen/Entwicklungsschritte zwischen allen Formen des Lebens hinzuweisen.

Aus heutiger Erkenntnis steckt hinter dem Begriff Plasmatik nicht mehr Unerkanntes oder Übersinnliches in das man etwas hineingeheimnissen muß.

Was bleibt sind seine Zeichnungen und biotechnischen Erkenntnisse und die Hinweise auf die Wechselbeziehung des Lebendigen (Biocönose).



Mehr Details und ein Faksimile-Scan sind auf dem Weg ..


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